Herzprobleme oder? 

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Fall Quaja

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Abschluss

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Riposi in Pace

nicht mal das klappt 

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  Update 05.09  

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Kreuzbandriss beim Hund   

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Guestbook

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Impressum

 

TTA Tibial Tuberosity Advancement

oder welche Gefahren lauern.

Kreuzbandriss beim Hund

 

Am Montag 06.11.2006 wurde mein Hund in Oberbayern nahe einer sehr großen Stadt, bei einer/m angeblichen Spezialisten für TTA operiert. Die Empfehlungen erfolgten von einer UNI in der Schweiz ( vorheriger Arbeitgeber ) und einem TPLO Spezi, ebenfalls nähe der Oberbayrischen Stadt  ( ebenfalls vorheriger Arbeitgeben ). TTA hat sich für mich einfacher angehört zumal es sich um einen Knochenschnitt  der Länge nach handelt ( somit also der Hauptknochen, Tibiae,  erhalten bleibt  ) und nicht quer wie bei TPLO ( wo der Hauptknochen, Tibiae,  nicht erhalten bleibt ).

 Nachmittag gegen 15:30 Uhr war ich wieder in der Klinik, wo mir binnen 2 Minuten von der Ärztin/dem Arzt ein Röntgenbild gezeigt wurde mit der Erklärung alles wunderbar, mir jene(r) das Kuvert in die Hand drückte und weg war Sie/Er. Ich habe dann die Kosten von etwas über 1 400 Euro beglichen und musste noch warten, da der Hund angeblich unter sich gemacht hat und der Verband gewechselt wurde. Um 16:56 konnten wir die Heimreise antreten. Schmerzmittel wurden mir von der Klinik nicht mitgegeben nur eine kleine Flasche Metacam 32ml. Die Nacht verlief unruhig.

 Am nächsten Morgen war der Oberschenkel und die Zehen eiskalt was ich zum Anlass nahm meinen Haustierarzt anzurufen. Die Anweisung den Verband einzuschneiden wurde dann von mir ausgeführt, ebenso das Angebot wenn ich mir unsicher sei in die Praxis zu kommen, das habe ich Dankend angenommen. Die Zehen und der Oberschenkel wurden wieder warm, aber zur Sicherheit, man möchte ja nix versäumen, bin ich dennoch Vormittags in die Praxis gefahren. Dort wurde der Verband entfernt und schon ist aus der Naht Blut gelaufen in einem feinen aber kontinuierlichen Strahl. Als es nach einigen Minuten immer noch nicht aufgehört hatte, habe ich das zum Anlass genommen um "blass" zu werden, das erste mal in den ganzen Jahren aber immerhin diesmal richtig ;-) Ich bin dann kurz ins Wartezimmer um mich etwas "einzukriegen" und bin dann wieder rein zum Hund. Das Blut lief noch immer. Am Innenschenkel war eine massive Schwellung, wo sollte das Blut auch sonst hin. Mein TA hat indes die Röntgenbilder angesehen und festgestellt das die Bilder 1, sehr unscharf und verwackelt sind 2, ein Bild von der Draufsicht von vorne völlig fehlt 3, die obersten Schrauben recht knapp am Tibiaeplateau platziert wurden. Nachdem wieder neu verbunden war und mir Schmerzzäpfchen mitgegeben wurden traten wir die Heimreise an.

Röntgenbilder vom OP Tag

 

  Abends gegen 17 Uhr habe ich die operierende(n) Ärztin/Arzt angerufen wo man mir die Auskunft erteilte: das ist alles ganz normal! Es erübrigt sich zu erklären das dadurch zusätzlich Arztbesuche notwendig waren und beim Fädenziehen nach 14 Tagen 2 neu gesetzt wurden weil die Stelle wo es bis dahin immer rausgelaufen ist, natürlich nicht zuheilen konnte. Der Fuß wurde ab 1 Tag post Op belastet nur im Stand zeigte sich eine Schonhaltung wo sich nur auf die Zehenspitzen gestellt wurde, auch bei stärkster Ablenkung.

 In der Nacht vom 1.12 06 aus 2.12.06 nahm das ganze eine dramatische Wende. Am 1.12 Freitag waren wir gegen 21 Uhr das letzte mal draussen wo das Bein noch normal benutzt wurde um am nächsten Tag morgens überhaupt nicht mehr benutzt zu werden. Metacam wurde 2 Tage zuvor abgesetzt ( war dann auch die zusätzliche große Flasche zu 100ml leer ) nachdem es vorher langsam reduziert wurde. Erstmal etwas zugewartet um dann später in der Praxis anzurufen und erzählt und gefragt was ich tun sollte. Metacam war ja leer, somit habe ich ein Schmerzzäpfchen gegeben und mich auf die suche nach nem TA gemacht der Samstags anwesend war und Metacam hat. Das gestaltete sich in meiner Region etwas schwierig, aber beim fünften versuch wurde ich fündig, somit konnte ich um 13:30 endlich die Flasche in empfang nehmen und ebenfalls verabreichen. Am späten Nachmittag wurde das Bein immer noch nicht belastet was mir natürlich große Sorge bereitet hat, da der Hund ja das Schmerzzäpfchen und Metacam intus hatte. TA angerufen, der hat versucht das ich mich etwas beruhige und falls am nächsten Tag nix anders währe sollte ich kommen. Also Sonntags wars nicht anders und Mittags wurde dann geröngt in 2 Ebenen.  Das Knie war geschwollen auf den Bildern schien aber alles so weit ok zu sein wo das Hauptaugenmerk logischerweise auf die knapp platzierten Schrauben am Tiebeaeplateau gerichtet war.

Röntgenbilder 4 Wochen post OP

 

 Also wurde zweigleisig mit Schmerz- und Entzündungshemmenden Mitteln gefahren. Montag 4.12, 4 Wochen post OP, keine Besserung. Ein Anruf bei der/dem operierenden Ärztin/Arzt erfolgt schon am Montag morgen wo dem Telefonfräulein kurz die Lage geschildert wurde um die/den Ärztin/Arzt an den Hörer zu bekommen: Antwort:, Sie/Er ist die ganze Woche ausser Haus und nur die/der Kollegin/Kollege da, ich wollte dann die Handynummer da die/der Kollegin/Kollege den Hund ja nicht Op hat, jene wurde mir aber nicht gegeben. Also gut dann doch her mit der/dem Kollegin/Kollegen, nö die/der währe erst Mittags um 13 Uhr rum zu sprechen. Also Mittags wieder angerufen, nö ist nicht zu sprechen und ich soll doch später wieder anrufen. Ich war natürlich mittlerweile etwas gereizt und sagte sie/er soll zurück rufen. Der Rückruf erfolgte dann so gegen 17:30 Uhr. Ich sollte doch kommen mit dem Hund, da aber mein Vertrauen schon durch die Postoperative Einblutung (*Ironie an * die ja völlig normal ist ) etwas stark schwächelte und Frau/Herr Doc ohnehin nicht im Haus war, habe ich abgelehnt und gebeten das Sie/Er sich doch bitte mit meinem TA in Verbindung setzen soll, da jener ohnehin besser Auskunft geben kann als der Laie von Hundehalter. Meine Hilflosigkeit und meine Wut wurden im laufe des Gespräches immer größer, da ich mir dachte warum redet die/der nicht einfach mit dem nachbehandelnden TA sonder mit mir über Sachen von denen ich null Ahnung habe. Irgend wie wurde dann noch angeraten auf Rymadil zu wechseln...

Am Dienstag 5.12 wurde das Bein wenigstens minimal belastet und ein Besuch beim TA war angesagt. ... Der Hund lahmte weiterhin aber weniger im laufe der Woche.

Ich hatte in der Zwischenzeit von einem weiteren Arzt in der nähe der Stadt erfahren der angeblich der Spezialist für die TTA sei. Also Dienstags 12.12 dort angerufen, kurz geschildert und die Bitte geäussert das er auf die Röbis schaut und sagt was er meint. Die Bilder wurden dann per Post geschickt und ich habe in der nächsten Woche auf den Rückruf gewartet. Der Hund hat zwar sein Bein etwas besser belastet aber überwiegend war er 3 Beinig unterwegs.

Ich brauche nicht zu erwähnen das die/der Operierende Ärztin/Arzt es nicht der Mühe wert fand sich über den Zustand zu erkundigen obwohl Sie/Er ja in dieser Woche wieder im Haus war.

 

Montag 18.12 kein Rückruf. Dienstag 19.12 kein Rückruf aber Anfrage von meinem Ta ob ich schon was weis. Also habe ich dort Abends mal nachgefragt, leider war der Doc an diesem Tag nicht im Haus, aber es wird Ihm ein Zettel hingelegt. Mittwoch Abends um ca 19:30 erfolgte dann der Rückruf. Resultat: Der Knorpel am Rollkamm währe zerfressen und in "Auflösung" begriffen -- weiteres vorgehen: Gelenkflüssigkeit entnehmen und untersuchen lassen und ev. dann Endoskopisch nochmals Op. Meine Begeisterung war riesig. Donnerstag Morgens meinen TA angerufen und gefragt ob er das machen könnte --Ja. Also Donnerstag 21.12 zu meinem TA, Hund diesmal in Narkose gelegt, da ja die Röbis noch nicht zurück waren und wieder welche gemacht um zu sehen was jener gesehen hatte. Danach wurde Gelenckflüssigkeit entnommen und eingeschickt. Mein Ta war schon leicht "genervt, da er mir immer wieder zugeredet hatte ob ich nicht doch mal die/den Ärztin/Arzt mit dem Hund aufsuchen möchte, ich habe mich aber konstant geweigert.

 

Der Hund hat das Bein im laufe der Zeit wieder besser belastet aber es war instabil. Bei der Untersuchung der Gelencksflüssigkeit ist, wie angedacht, nix rausgekommen - das Medikament wurde gewechselt was aber irgend wie auch nix durchschlagendes brachte. Angeblich sind die Hunde nach 6-8 Wochen wieder voll belastbar, da waren wir aber Welten davon entfernt. Ab der 8 Woche post Op habe ich dann die Flexileine benutzt um wenigstens etwas mehr Freiraum zu schaffen. Vorher war konstant strikter Leinenzwang an der kurzen Leine angesagt -- Anfangs nur mehrmals Täglich zum lösen und im laufe der Zeit mehrmals für bis zu 10 Minuten, über die sind wir allerdings die ganzen Wochen über nicht hinaus gekommen.

Die/der Ärztin/Arzt hat sich nicht gekümmert oder erkundigt - vermutlich wars Ihr/Ihm egal oder Sie/Er wusste schon am Op Tag etwas!

Irgend wie ging nix mehr weiter, nur das Bein wurde zusehends instabiler. Irgendwann habe ich mich doch durchgerungen und die/den Ärztin/Arzt anzurufen war so am 22.01.07, um alles getan zu haben, da wurde dann wieder von bis irgend etwas erklärt, ich habe Sie/Ihn wiederholt gebeten das doch meinem TA zu erklären und mit Ihm das ev. weitere vorgehen zu besprechen. Im laufe dieses Gespräches wurde ich dann doch etwas ungehalten, da ich es nicht verstand warum sie/er nicht einfach meinen TA anruft. Ich hab sie/ihn gefragt wie viele Hunde den überhaupt laufen können die Sie/Er Op hat, worauf sie/er mir die Antwort gab alle. Ich sagte dann noch das ich mir nicht vorstellen könne das immer meine die ersten und einzigen währen wo es Probleme gibt. Sie/Er sagte allen anderen, wenn man es nicht wüsste, würde man garnix ansehen das sie überhaupt Op worden währen, worauf ich sagte, sie/er solle doch keinen solchen Blödsinn erzählen und das man es sehr wohl sehen würde da ja das Bein komplett anders aussehen würde. Also ärger auf beiden Seiten --- Ärzten wiederspricht man nicht! Sie/Er hat aber dann doch bei meinem TA angerufen und um die Röbis gefragt welche Ihr/Ihm auf dem Postweg geschickt wurden. Am Freitag 26.01.07 Vormittags sind meine Bekannte und ich wieder zum Ta gefahren, zwischenzeitlich hat er aber wohl schon bei mir Zuhause angerufen. Wieder eine Aufnahme gemacht und Schraubenbruch (*Ironie* Volltreffer gelandet ). Es stellte sich dann raus das jene schon damals gebrochen war.

 


Implantatversagen was ist das?